Vergaberecht in der Energie- und Wasserwirtschaft
Grundlagen, Praxis, Trends
Was nehmen Sie mit
- Klare Einblicke in die aktuellen rechtlichen Vorgaben des Vergaberechts für Energie- und Wasserversorger
- Praktische Tipps zur sicheren Umsetzung von Vergaben und zur Vermeidung von Fehlern und Risiken
- Informationen zu Freistellungen, Nachhaltigkeitsvorgaben und aktuellen Gesetzesentwürfen
- Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis zur effizienten Gestaltung von Vergabeverfahren
- Diskussion und Austausch mit Expert:innen zu Rechtsschutz, Rechtsprechung und aktuellen Trends wie Digitalisierung und KI
Veranstaltungsprofil
- Online
Fach- und Führungskräfte von Energie- und Wasserversorgungsunternehmen sowie Mitarbeiter:innen aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Recht, Einkauf, Vergabe, strategische Unternehmensentwicklung und Kommunikation, ebenso Rechtsanwält:innen und Berater:innen, die Vergabeverfahren begleiten.
Termine
Adresse
Virtueller Veranstaltungsraum
Online
Preise
845,- € Normalpreis (online)
565,- € Mitgliedspreis BDEW (online)
Referenten
Dr. Sabine Wrede
Teilnehmer
max. 30
Es gelten die zum Buchungsdatum im Online-Shop angegebenen Preise.
Inhalt der Veranstaltung
Vergabeverfahren in der Energie- und Wasserwirtschaft sind komplex und unterliegen ständigen Änderungen – von EU- und nationalem Recht über Freistellungen bis hin zu Nachhaltigkeitsvorgaben, Digitalisierung und neuen Gesetzesentwürfen. Für Energie- und Wasserversorger ist dieses Thema besonders relevant, da fehlerhafte Vergaben nicht nur rechtliche Risiken bergen, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf Projekte, Investitionen und die Versorgungssicherheit haben können.
Lernen Sie die Grundlagen des Vergaberechts kennen – von der Systematik des EU- und nationalen Rechts über die Abgrenzung zwischen Richtlinien und nationalem Gesetz bis hin zu Besonderheiten bei Sektorenauftraggebern und Unterschwellenvergaben. Expert:innen vermitteln praxisnahe Beispiele und zeigen auf, welche Fallstricke häufig auftreten und wie Sie diese vermeiden können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Freistellungen für die Energiewirtschaft, wie sie von der EU-Kommission beschlossen wurden. Sie erfahren, wer betroffen ist, welche Grenzen die Freistellungen haben und wie Sie diese in der Praxis korrekt anwenden. Dabei wird deutlich, wie Freistellungen Chancen eröffnen, aber auch Risiken bergen, die bei der Planung von Energie- und Wasserprojekten berücksichtigt werden müssen.
Erfahren Sie, wie verschiedene Verfahren und Verfahrensarten optimal eingesetzt werden – von offenen und nichtoffenen Verfahren über Verhandlungsverfahren bis hin zu besonders dringlichen Vergaben. Praxisbeispiele verdeutlichen, wie Vergaben effizient gestaltet werden können, ohne rechtliche Vorgaben zu vernachlässigen.
Ein weiterer Fokus liegt auf aktuellen Entwicklungen: das Vergaberechtsbeschleunigungsgesetz 2025, neue Nachhaltigkeits- und Energieanforderungen, Umwelt- und Sozialkriterien sowie nationale und EU-Vorgaben. Sie erfahren, wie diese Änderungen die Planung und Umsetzung von Energie- und Wasserprojekten beeinflussen und welche Instrumente zur Berücksichtigung von CO2-Kriterien, Lebenszykluskosten und Energieeffizienz genutzt werden können.
Auch das Thema Rechtsschutz und aktuelle Rechtsprechung wird praxisnah behandelt. Von Nachprüfungsverfahren über häufige Fehler bis zu neuen Entscheidungen des EuGH und nationaler Gerichte – Sie lernen, wie Sie Vergabeverfahren rechtssicher gestalten, Risiken minimieren und Trends wie Digitalisierung und KI sinnvoll einsetzen können.
Abgerundet wird die Veranstaltung durch praxisnahe Beispiele, Diskussionen und individuelle Fragestellungen, sodass Sie wertvolle Impulse für die Umsetzung Ihrer eigenen Vergaben in der Energie- und Wasserwirtschaft erhalten.
Themenschwerpunkte
- Grundlagen des Vergaberechts: EU- und nationales Recht, Sektorenauftraggeber und Unterschwellenvergaben
- Freistellungen für die Energiewirtschaft: Chancen, Grenzen und praktische Umsetzung
- Verfahren und Verfahrensarten: Offene, nichtoffene und besonders dringliche Vergaben
- Nachhaltigkeit und aktuelle Gesetzesentwicklung: Vergaberechtsbeschleunigungsgesetz, Umwelt- und Sozialkriterien
- Rechtsschutz und aktuelle Rechtsprechung: Nachprüfungsverfahren, EuGH-Entscheidungen und Trends wie Digitalisierung und KI
