Manipulation und Betrug

Rechtliche Bewertung von Stromdiebstahl und Zählerbeeinflussung sowie straf-/ zivilrechtliche Konsequenzen

Nächste Termine

06.11.24
Online
ab 690,- €ggf. zzgl. MwSt

Veranstalter

BDEW Akademie

Lug, Trug und Manipulation belasten die Energieversorger. Durch Schäden wie Vertragsbetrug und Zählermanipulation erleiden Energieanbieter beträchtliche finanzielle Verluste. Die Justiz reagiert oft unzureichend. Doch frühzeitiges Handeln kann den Schaden mindern. Im Strafverfahren stehen Opfern verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, um ihre Forderungen geltend zu machen. Das Seminar behandelt zudem rechtssichere Nachberechnungen und die Bedeutung von Feststellungsurteilen für das Forderungsmanagement.

Was nehmen Sie mit

  • Sie erhalten Einblick in das materielle Recht des „Energiediebstahls“ insbesondere § 248c StGB (Der Versorger als Opfer).
  • Sie informieren sich zum Ablauf eines Strafverfahrens nach der StPO
  • Sie lernen Handlungsmöglichkeiten in einzelnen Verfahrensabschnitten kennen
  • Sie verstehen die verfahrensrechtlichen Besonderheiten bei Ansprüchen aus „unerlaubter Handlung“ und Auswirkungen auf das Forderungsmanagement einschließlich Insolvenz des Schuldners
  • Sie profitieren von den rechtlichen Voraussetzungen zur Verbrauchsschätzung bei Zählermanipulation und Nachberechnung

Veranstaltungsprofil

Art
Seminar
Level
Aufbaukurs
Veranstaltungsort
  • Online
Zielgruppe

Mitarbeiter:innen aus den Bereichen: Abrechnung, Call Center, Forderungsmanagement, Inkasso, Kundenbetreuung, Kundencenter, Mahnwesen, Rechtsabteilung

Termine

06.11.24
Online
ab 690,- €ggf. zzgl. MwSt

Adresse

Virtueller Veranstaltungsraum
Online

Preise

Referenten

Florian Riggenmann

Teilnehmer

max. 25

Es gelten die zum Buchungsdatum im Online-Shop angegebenen Preise.

Inhalt der Veranstaltung

Lug, Trug und Manipulation machen vor der Energieversorgung nicht Halt. Von falschen Angaben beim Vertragsschluss bis zur Zählermanipulation werden auch Energieversorger oft Opfer von Straftaten und es entstehen regelmäßig Schäden im sechsstelligen Bereich. Die Justiz reagiert verhalten und am Ende des Strafverfahrens sind keine Vermögenswerte mehr vorhanden. Kapitulation und Resignation müssen aber nicht die Antwort darauf sein. Wird man frühzeitig aktiv, bieten sich bereits im Strafverfahren verschiedene Ansatzpunkte dem Forderungsausfall entgegenzuwirken. Vom Adhäsionsverfahren bis zur Vollstreckung kennt die Strafprozessordnung auch für Opfer verschiedene Handlungsmöglichkeiten. Denn wer bereits im Strafverfahren die richtigen Weichen stellt, erhöht die Wahrscheinlichkeit am Ende nicht leer auszugehen. Der zweite große Baustein dieses Seminars befasst sich mit der Frage nach der rechtssicheren Nachberechnung bei Zählermanipulation und der Bedeutung von Feststellungsurteilen für das Forderungsmanagement. Lernen Sie, wie Sie Handlungsmöglichkeiten erkennen und in der Praxis nutzen können.

Themenschwerpunkte

  • Das Energiestrafrecht – Eine Einführung für Energieversorger
  • Der Ablauf des Strafverfahrens - Was tun?
  • Handlungsmöglichkeiten im Ermittlungsverfahren, bei Verfahrenseinstellung, bei Anklageerhebung und in der Strafvollstreckung
  • Verfahrensrechtliche Besonderheiten bei unerlaubter Handlung
  • Zählermanipulation und Nachberechnung: Rechtliche Voraussetzungen der Schätzung

Referenten (1)

Florian Riggenmann
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht
e-rechtsanwälte.eu

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