24h-Lieferantenwechsel aus Vertriebssicht
Datenqualität sichern und Störfälle vermeiden
Was nehmen Sie mit
- Kompaktes Update zur Umsetzung der MaKo aus vertrieblicher Sicht
- Verständlicher Überblick über neue Prozessregeln – und deren Bedeutung für die tägliche Arbeit
- Konkrete Fallbeispiele aus der Praxis zur direkten Übertragung auf Ihre Systeme und Abläufe
- Frühzeitige Risikoerkennung von Zuordnungslücken und Klärfällen
- Direkter Austausch mit Experten – inklusive Diskussion und Raum für unternehmensspezifische Fragen
Veranstaltungsprofil
- Online
- Mitarbeitende und Verantwortliche im Vertrieb von Energieversorgern
- Fachkräfte aus Vertragsmanagement, Kundenservice und Marktkommunikation
- Prozessmanager*innen und alle, die in die operative Umsetzung der MaKo involviert sind
- Energieunternehmen, die gezielt ihre internen Abläufe anpassen und Klärfälle vermeiden möchten
Termine
Adresse
Virtueller Veranstaltungsraum
Online
Preise
1.020,- € Normalpreis (online)
Referenten
Victoria Boss
Teilnehmer
max. 20
Es gelten die zum Buchungsdatum im Online-Shop angegebenen Preise.
Inhalt der Veranstaltung
Seit dem 6. Juni 2025 gelten im deutschen Energiemarkt die neuen Marktprozesse für den 24h-Lieferantenwechsel. Was früher mehrere Tage in Anspruch nahm, muss nun innerhalb eines einzigen Tages reibungslos abgewickelt werden – vom Eingang der Kundenanfrage bis zur finalen Umschaltung. Durch die stark verkürzten Fristen und den Wegfall rückwirkender Zuordnungen ist die präzise rechtliche Einordnung der Belieferungssituation wichtiger denn je. Besonders die Unterscheidung zwischen Grundversorgung und Ersatzversorgung spielt eine zentrale Rolle, da sich daraus unterschiedliche Kündigungsfristen und verbindliche Starttermine ergeben. Fehler in dieser Einstufung lassen sich nicht mehr im Nachhinein korrigieren und können zu Verzögerungen, Mehrkosten oder rechtlichen Problemen führen.
Um in diesem neuen Marktumfeld bestehen zu können, müssen Prozesse nicht nur schneller, sondern auch fehlerfrei sein. Automatisierte Abläufe bieten dabei einen entscheidenden Vorteil, setzen jedoch eine hohe Datenqualität voraus. Stammdaten, Schnittstellen und interne Prüfmechanismen müssen lückenlos funktionieren, damit jede Entscheidung innerhalb der 24-Stunden-Frist zuverlässig getroffen werden kann. Wer jetzt in klare Strukturen, verlässliche Systeme und eine saubere Datenbasis investiert, erfüllt nicht nur die regulatorischen Anforderungen, sondern verschafft sich auch einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb.
Themenschwerpunkte
- Auswirkungen der neuen Marktprozesse
- Datenqualität im Fokus
- Klärfälle und Zuordnungslücken vermeiden
- Grundlagen der Grundversorgung
- Die Mako-Praxis
- Die Ersatzversorgung – Mehr Flexibilität für Versorger
- Fallstricke und Schadensrisiken
- Unternehmensindividuelle Ableitungen
