• Netztechnik
  • Normen und Sicherheit

Isolationskoordination in Niederspannungsbetriebsmitteln (VDE 0110)

Nächste Termine

21.11.22
Offenbach
ab 690,- €ggf. zzgl. MwSt

Veranstalter

VDE ACADEMY

Die zahlreichen Änderungen, die in der neuen Ausgabe der VDE 0110-1 verankert sind, werden in diesem Seminar ausführlich besprochen. In diesem Zusammenhang werden auch die anderen Teile der Normenreihe VDE 0110 erläutert. Die Veranschaulichung erfolgt durch geeignete Bemessungsbeispiele, die teilweise auch von den Teilnehmern zu bearbeiten sind.

Was nehmen Sie mit

  • Grundzüge der Isolationskoordination (IEC 60664-1, IEC 60664-2, IEC 60664-4 und IEC TR 63040)
  • Entstehung und Ausbreitung von transienten Überspannungen in Niederspannungsinstallationen sowie deren Messung
  • Anwendung von Beschichtungen, Eingießen oder Vergießen zum Schutz gegen Verschmutzung (IEC 60664-3)
  • Elektrische Prüfverfahren insbesondere zur Beurteilung fester Isolierungen

Spezialkurs

Fachkenntnisse und Spezialisierungen

Präsenz

Zusammen, vor Ort

Art

Seminar

Grundlage

DIN VDE 0110, IEC 60664-1, -2, -4, IEC TR 63040

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Ingenieure, Konstrukteure und Wissenschaftler in Forschung, Entwicklung, Planung, Konstruktion, Fertigung und Prüffeld in der Elektroindustrie, insbesondere in den Bereichen Energieverteilung, Installationstechnik, Nachrichten- und Informationstechnik, Büromaschinen und Datenverarbeitung, Berater, Sachverständige und Sicherheitsbeauftragte auf den zuvor genannten Gebieten

Termine

21.11.22
Offenbach
ab 690,- €ggf. zzgl. MwSt

Adresse

VDE ACADEMY Offenbach
Kaiserleistr. 8 A
63067 Offenbach

Preise

755,- € Normalpreis

690,- € Mitgliedspreis VDE

Referenten

Wolfgang Pfeiffer

Teilnehmer

max. 12

Es gelten die zum Buchungsdatum im Online-Shop angegebenen Preise.

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Inhalt der Veranstaltung

Das Ziel der Isolationskoordination in der Niederspannungstechnik ist, durch geeignete Bemessung von Luftstrecken, Kriechstrecken und festen Isolierungen eine ausreichende Kurzzeit- und Langzeitspannungsfestigkeit sowie einen vom jeweiligen Anwendungsfall abhängigen Mindestisolationswiderstand zu gewährleisten. Diese Bemessungsregeln müssen sich genau nach den vorliegenden höchsten betrieblichen elektrischen Beanspruchungen ausrichten und geben kleinste Abstände bei bekanntem Ausfallrisiko an.

Zur Aufstellung der Bemessungsregeln war eine umfangreiche Analyse der auftretenden Beanspruchungen vor allem durch atmosphärische- und Schaltüberspannungen erforderlich. Das Verhalten der Luft- und Kriechstrecken unter den verschiedensten Umgebungsbedingungen und für die in der Elektrotechnik relevanten Materialien wurde in einem Großversuch praxisnah untersucht. Weitere Arbeiten wurden bezüglich des Verhaltens fester Isolierungen und der Möglichkeiten zur Prüfung deren Isoliervermögens insbesondere bei nicht sinusförmiger bzw. hochfrequenter Beanspruchung durchgeführt.

Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden in die IEC-Publikation 60664-1 eingebracht bzw. bei der Überarbeitung (2. Ausgabe) ergänzt. Besondere Aspekte zur Bemessung kleiner Luft- und Kriechstrecken unter 2 mm sind in dem neuen IEC-Report TR 63040 enthalten (nur für Funktionsisolierung anwendbar). Die Bemessung von gegen Umgebungseinflüssen geschützten Isolierungen wird mit erweitertem Anwendungsbereich in der zweiten Ausgabe der IEC-Publikation 60664-3 behandelt. Weitere Änderungen insbesondere für den Schutz vom Typ 1 sind in der dritten Ausgabe von IEC 60664-3 erfolgt. Der Einfluss von hochfrequenten Beanspruchungen bzw. wiederkehrender Impulse auf die Bemessung wird in der IEC-Publikation 60664-4 beschrieben. Eine Anwendungsrichtlinie zur Verwendung der Normenreihe IEC 60664, die insbesondere zahlreiche Bemessungsbeispiele enthält, ist als IEC/TR 60664-2-1 erschienen. Gegenwärtig laufen bei IEC TC 109 eine Überarbeitung der Norm IEC 60664-1 sowie eine Erweiterung der Isolationskoordination für Betriebsmittel mit Nennspannungen bis zu 2 kV AC bzw. 3 kV DC.

Referenten

Doktor (Doctor) Wolfgang Pfeiffer

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