EMV, Oberschwingungen und Netzrückwirkungen in Gebäuden mit negativen Auswirkungen und Ihre Lösungen

Errichten und Betrieben elektrischer Anlagen unter EMV-Gesichtspunkten nach DIN VDE 0100-444, 443, 534, 540

Nächste Termine

Aktuell stehen keine Termine zur Verfügung, sie befinden sich in Planung.

Veranstalter

VDE ACADEMY

In diesem Lehrgang werden die Grundlagen der elektrischen und magnetischen Felder, Probleme in elektrischen Anlagen, Messungen von elektrischen Größen besprochen und die einzelnen Themen mit praktischen Beispielen im Labor vertieft. Jeder Teilnehmer erhält ausführliche Seminarunterlagen. Sie lernen bei diesem Seminar alle Probleme in der Gebäudetechnik in Theorie und Praxis. Es werden umfangreiche Messungen durchgeführt und diskutiert.

Was nehmen Sie mit

  • Dieses Seminar vermittelt Ihnen das gesammelte Wissen zum Errichten und Betrieben elektrischer Anlagen unter EMV-Gesichtspunkten
  • Dabei vermitteln wir Ihnen die Grundlagen und gehen auf EMW in Magnetismus und Gleichfelder gesondert ein
  • Neben Aspekten wie Erdung, Schirmung und Potentialausgleich nehmen auch Messaspekte eine wichtige Rolle ein
  • Wir möchten Ihnen so einen Gesamtüberblick über notwendige Prüfungen, Vorgehensweisen, Berechnungen und Dokumentationen verschaffen

Art

Seminar

Grundlage

DIN VDE 0100, DIN EN 60909-0, DIN 18014

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Ingenieure, Techniker und Elektromeister aus den Bereichen Planung und Projektierung, Betrieb und Instandhaltung, Netzbetreiber, Ingenieurbüros.

Inhalt der Veranstaltung

In den heutigen Versorgungsnetzen kommt es vermehrt zu Störungen und Ausfällen an elektronischen Betriebsmitteln durch den Einfluss der EMV- sowie oberschwingungsbehafteten Netzspannungen. Diese Netzspannungen sind nicht mehr sinusförmig, sondern weisen inhaltlich Verzerrungen auf. Diese Verzerrungen nehmen in den Anlagen zu und beeinflussen mit negativer Wirkung die angeschlossenen elektronischen Betriebsmittel, als Folge von Einwirkungen auf die Anlagenverfügbarkeiten.

Betriebsmittel und Steuerungen weisen undefinierbare Fehler auf und irgendwann steht die Anlage wieder mitten im Betriebsprozess. Bei Photovoltaikanlagen schalten sich die Wechselrichter undefiniert aus und wieder ein. In der Elektromobilität beeinflussen sich die Fahrzeugladeeinrichtungen. Bei LED-Beleuchtungsanlagen kommt es zum undefinierbaren Flackern und vorzeitiger Alterung.

Weitere Störungen durch Schalthandlungen, Betriebsströme und Gewitter wirken kapazitiv, induktiv, und beeinflussen durch die Feldwirkung die Datenkommunikationssysteme in den kabelgebundenen- kabellosen Netzwerken, welche die Clients versorgen, ebenso die Maschinensteuerungen (IOT) und Systeme für die Industrie 4.0. Folgen davon sind Anlagenausfälle und Betriebsunterbrechungen sowie die Zerstörung der Bauelemente.

Unpassende Netzsysteme in verpennten Anlagen sorgen für Ausgleichströme auf dem Potentialausgleichsnetzwerk. Hierdurch kommt es zu Korrosionen an metallenen Einrichtungen sowie Undichtigkeiten an Rohrsystemen. Diese Ausgleichströme sind keine 50 Hz-Ströme mehr, sondern Ströme mit Gleichstrom- und höherfrequenten Anteilen. Diese vagabundieren auf allen Leitungswegen, welche mit der Potentialausgleichsschiene verbunden sind und Schleifen bilden. Durch Schleifenbildungen werden wieder Felder aufgebaut, welche empfindliche Betriebsmittel negativ beeinflussen, bzw. zerstören können. Ebenso können Schutzmaßnahmen zum Schutz gegen elektrischen Schlag negativ beeinträchtigt werden. In diesem Seminar werden parallel zur Normenwelt Maßnahmen und Lösungen praxisgerecht angesprochen und mit Modellversuchen am Netzmodell sowie Frequenzumrichter vertieft.

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